Imke Frank

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Schon während des Studiums erhielt die in Stuttgart geborene Imke Frank ein festes Engagement als Solocellistin der Camerata Bern und wurde kurze Zeit später Mitglied des ISOS Quartett in Amsterdam. Heute konzertiert Imke Frank regelmässig als Solistin mit namhaften Sinfonieorchestern in Europa, den USA und Asien. Einen Schwerpunkt ihres Schaffens setzt die Cellistin dabei in die Interpretation der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und in die Zusammenarbeit mit lebenden Komponisten . Imke Frank spielte viele Uraufführungen in enger Zusammenarbeit mit Gary Berger, Sofia Gubaidulina, Rico Gubler, Mischa Käser, Phillip Maintz, Isabel Mundry, Rudolf Kelterborn, Thomas Larcher, Enno Poppe und Jörg Widmann.
Gern gesehner Gast ist die Cellistin auch bei Ensembles wie dem „Ensemble modern“ Frankfurt, der „Camerata Bern“, dem Vertavo Quartett und dem Casal Quartett.

Die Programmgestaltung spannungsreicher Konzerte ist der Cellistin ein grosses Anliegen, das Ziel ist eine erfrischende, intensive Vermittlung und die aufregend interessante Konfrontation von moderner und sogenannt „klassischer „ Musik.
Imke Frank hegt eine grosse Leidenschaft für die Kammermusik. So gründete sie diverse Ensembles, wie das Duo Frank-Schucan, das Ensemle Kottos und das Absolut Trio. Als Solistin und Ensemblemusikerin realisierte sie zahlreiche Tonträger-Aufnahmen und wirkte als Improvisatorin bei diversen Filmmusik-Aufnahmen mit.
Seit 2002 ist Imke Frank Mitglied des Collegium Novum Zürich und engagiert sich dort neben der regen Konzerttätigkeit auch sehr in Musikvermittlungsprojekten für Kinder und Erwachsene.
Imke Frank ist seit 2001 Professorin für Violoncello am Konservatorium/Hochschule Feldkirch und wurde 2006 – 2007 von der Musikhochschule Düsseldorf als Stellvertreterin für Johannes Goritzki ad interim berufen.

Imke Frank studierte in Köln bei Boris Pergamenschikow sowie bei Heinrich Schiff und Thomas Demenga in Basel und schloss dort ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab. Bei David Simpson in Paris liess sie sich zudem auf dem Barockcello ausbilden. Der Kammermusikunterricht beim Amadeus Quartett, dem Alban Berg Quartett und bei Walter Levin ergänzten ihre Ausbildung und setzten nachhaltig Schwerpunkte im Musikverständnis der Cellistin. Imke Frank war Stipendiatin an der Cité des arts in Paris, und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 2002 wurde ihr ein Arbeitsstipendium für das Künstlerhaus Ahrenshoop zugesprochen.

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